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Fernmeldeanlagen

Was dazugehört

Fernmeldeanlagen sind alle Anlagen im Gebäude, die Informationen statt Energie übertragen: Telefon und Internetanschluss, Netzwerkverkabelung, Türsprech- und Klingelanlagen, Antennen- und Kabelfernsehanlagen, Alarm- und Brandmeldeanlagen, Gebäudebus. Sie arbeiten mit Kleinspannung oder mit Signalen, die gegenüber Störungen empfindlich sind.

Leitungen

  • J-Y(St)Y: die klassische Fernmeldeleitung mit paarweise verdrillten Adern und Schirm, üblich für Telefon, Klingel, Türsprechanlage, Alarmanlage und Bus.
  • Netzwerkkabel Cat 6A oder Cat 7: heute die Standardverkabelung für alles, was Daten überträgt, auch für Telefon über das Netzwerk.
  • Koaxialkabel für Antenne und Kabelfernsehen.
  • Glasfaser vom Netzbetreiber bis in die Wohnung, mit Abschlusspunkt in Hausanschlussraum oder Wohnung.

Trennung von Starkstromleitungen

Fernmeldeleitungen werden getrennt von 230-V-Leitungen geführt: in eigenen Leerrohren oder in Kanälen mit Trennsteg. Zwei Gründe: Netzleitungen stören die Signale, und bei einem Fehler darf keine Netzspannung auf die Fernmeldeanlage gelangen. In Schalterdosen dürfen Netz und Daten nur mit Trennwand zusammen sitzen.

Im Neubau

Wer heute baut, verlegt Leerrohre zu jedem Raum und Netzwerkkabel dorthin, wo Fernseher, Arbeitsplatz und Access Points hinkommen. WLAN ersetzt die Verkabelung nicht, es hängt an ihr. Ein Netzwerkschrank oder ein Multimediafeld im Zählerschrank bündelt die Anschlüsse.

Netzwerk- und Sprechanlagen gehören bei uns zur Elektroinstallation, Alarmanlagen zur Sicherheitstechnik.

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