Elektrotechnik-Lexikon
Begriffe aus der Elektroinstallation, kurz erklärt.
- Abzweigdose
Abzweigdose: Verbindungs- und Verteilerdose in der Elektroinstallation. Bauformen für Unterputz und Feuchtraum, zulässige Klemmen und warum sie zugänglich bleiben muss.
- Bodentank
Bodentank: Unterflurdose für Strom- und Datenanschlüsse in Büros und Ladenflächen. Bauformen für Doppelboden und Estrich, Ausstattung und was bei der Planung zu beachten ist.
- Drahtbruchsicherheit
Drahtbruchsicherheit: Schaltungen so aufbauen, dass eine unterbrochene Leitung in den sicheren Zustand führt. Ruhestromprinzip, Öffner als Aus-Taster und Beispiele.
- Fernmeldeanlagen
Fernmeldeanlagen im Gebäude: Telefon, Türsprechanlage, Netzwerk, Antenne und Alarm. Welche Leitungen verwendet werden und warum sie getrennt von Starkstromleitungen laufen.
- Funktionskleinspannung FELV
FELV (Functional Extra Low Voltage): Kleinspannung ohne sichere Trennung. Warum FELV allein kein Schutz ist und wie sie sich von SELV und PELV unterscheidet.
- Geräteschutzsicherung (Feinsicherung)
Feinsicherungen 5x20 mm: Bedeutung von F, M, T, Nennstrom und Schaltvermögen, wie Sie die richtige Ersatzsicherung finden und was Sie nicht tun sollten.
- Gleichzeitigkeitsfaktor
Gleichzeitigkeitsfaktor: warum ein Hausanschluss nicht für die Summe aller Geräte ausgelegt sein muss, wie er bei Wohnungen, Herd und Wallboxen angewendet wird.
- Herdanschluss
Herdanschluss: fünfadrige Zuleitung, Herdanschlussdose, Absicherung mit 3 x 16 A, ein- oder dreiphasiger Anschluss von Kochfeld und Backofen und warum er nur vom Elektriker gemacht wird.
- Impulsschalter
Impulsschalter (Stromstoßschalter): wie er funktioniert, Unterschied zur Wechsel- und Kreuzschaltung, Einbau in Verteilung oder Dose und wann eine Tasterschaltung sinnvoll ist.
- Installationstechnik
Elektroinstallationstechnik im Gebäude: Verlegearten, Installationszonen, Dosen und Klemmen, Aufteilung der Stromkreise und was bei Planung und Sanierung zählt.
- Kleinspannung
Kleinspannung: Wechselspannung bis 50 V oder Gleichspannung bis 120 V. Die Arten SELV, PELV und FELV, typische Anwendungen im Haus und warum sie nicht automatisch ungefährlich ist.
- Mantelleitung NYM
Mantelleitung NYM: Aufbau, zulässige Verlegeorte, Querschnitte und Grenzen. Die Standardleitung für die feste Elektroinstallation in Gebäuden.
- Niederspannungsinstallationen
Niederspannungsinstallation: was der Begriff umfasst, welche Regeln gelten (DIN VDE 0100, TAB) und wer in Deutschland daran arbeiten darf.
- NYM-J / NYM-O
Unterschied zwischen NYM-J und NYM-O: J hat eine grün-gelbe Schutzleiterader, O nicht. Wann welche Mantelleitung passt und was die Zahlen im Namen bedeuten.
- NYY-J / NYY-O
NYY-J und NYY-O: das Erdkabel für Außenbereich und Erdverlegung. Unterschied J/O, Verlegetiefe, Querschnitte und Abgrenzung zur Mantelleitung NYM.
- Oberirdische Verkabelung
Oberirdische Verkabelung: Freileitungen und Dachständer als Hausanschluss, Sicherheitsabstände bei Arbeiten am Haus, und Aufputzverlegung im Gebäude als sichtbare Alternative zum Erdkabel.
- PELV
PELV (Protective Extra Low Voltage): Schutzkleinspannung mit Erdverbindung. Grenzwerte, Unterschied zu SELV und FELV, Anforderungen und typische Anwendungen.
- Putzausgleichsringe
Putzausgleichsringe: Wenn die Unterputzdose zu tief sitzt, gleichen 12- oder 24-mm-Ringe die Putz- oder Fliesenstärke aus. Einsatz, Grenzen und Alternativen.
- Selbsthaltung
Selbsthaltung in der Schützschaltung: wie ein Schütz sich über seinen eigenen Hilfskontakt hält, warum Aus-Taster Öffner sind und wo die Schaltung eingesetzt wird.
- Starkstromanlagen
Starkstrom: was der Begriff bedeutet, wie Drehstrom mit 400 V funktioniert, welche Steckdosen dafür verwendet werden und welche Geräte im Haus Drehstrom brauchen.
- Steckeradapter
Steckeradapter: Reiseadapter, Schuko auf CEE, Eurostecker in Schuko. Was ein Adapter kann, was er nicht kann, und welche Adapter im Dauerbetrieb gefährlich werden.
- Stegleitung (NYIF)
Stegleitung NYIF: die flache Leitung für Verlegung unter Putz in trockenen Räumen. Wo sie zulässig ist, wo nicht, und was beim Altbau mit Stegleitung zu beachten ist.
- Tasterverriegelung
Tasterverriegelung in der Wendeschützschaltung: wie sich zwei Taster gegenseitig sperren, warum die Schützverriegelung dazukommt und wo die Schaltung eingesetzt wird.
- Tippbetrieb
Tippbetrieb: Ein Antrieb läuft nur, solange der Taster gedrückt wird. Schaltung, Unterschied zum Dauerbetrieb mit Selbsthaltung und typische Anwendungen von Rollladen bis Maschine.
- Unterverteilung
Unterverteilung: Aufbau mit FI-Schutzschalter, Leitungsschutzschaltern und Überspannungsschutz, Unterschied zum Zählerschrank, und wann ein Austausch sinnvoll ist.