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Steckeradapter

Was ein Adapter tut

Ein Steckeradapter passt die Steckerform an die Steckdose an. Mehr nicht. Er wandelt keine Spannung und keine Frequenz: Ein Reiseadapter für die USA macht aus 120 V keine 230 V, ein Gerät ohne Weitbereichsnetzteil geht dort trotzdem kaputt oder läuft nicht.

Verbreitete Adapter

  • Eurostecker in Schuko: Der flache zweipolige Stecker passt ohne Adapter in jede Schuko-Steckdose. Er ist für Geräte bis 2,5 A ohne Schutzleiter gedacht.
  • Reiseadapter: Viele geben den Schutzleiter nicht weiter. Geräte der Schutzklasse I mit Metallgehäuse, etwa Wasserkocher oder Werkzeug, verlieren damit ihren Fehlerschutz.
  • Schuko auf CEE 16 A: für Wohnmobil, Camping und Baustelle. Die Schuko-Seite bleibt die Grenze: höchstens 16 A, im Dauerbetrieb deutlich weniger.
  • Ladeadapter für Elektroautos: Mobile Ladegeräte mit Schuko-Stecker laden mit 2,3 kW. Dauerhaft ist das für eine gewöhnliche Steckdose zu viel, wenn Dose, Leitung und Klemmen nicht dafür ausgelegt sind. Steckdosen erwärmen sich, Klemmen lockern sich. Für regelmäßiges Laden gehört eine Wallbox oder mindestens eine dafür geprüfte Steckdose an einen eigenen Stromkreis.

Was nicht geht

  • Adapter in Adapter oder Mehrfachsteckdose in Mehrfachsteckdose. Jede Verbindung ist ein Übergangswiderstand, und die Belastungsgrenze der ersten Leiste gilt für alles dahinter.
  • Heizlüfter, Wasserkocher und Waschmaschine gemeinsam an einer Steckdosenleiste. Deren Grenze liegt meist bei 3500 W, das ist ein einziges Heizgerät plus Kleinkram.
  • Einen Schutzkontakt abkleben oder abschleifen, damit ein Stecker passt.

Feste Lösung statt Adapter

Wo ein Adapter dauerhaft steckt, fehlt eine Steckdose. Eine zusätzliche Steckdose, eine CEE-Dose in der Garage oder eine Außensteckdose kosten wenig und beseitigen das Provisorium. Siehe Elektroinstallation.

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