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Putzausgleichsringe

Wozu sie dienen

Unterputzdosen werden im Rohbau gesetzt, bevor Putz, Fliesen oder Wandverkleidungen die Wandoberfläche nach vorn verschieben. Liegt die Dose danach zu tief, sitzen Schalter und Steckdose nicht sauber auf der Wand, die Tragringe der Geräte finden keinen Halt, und die Geräteschrauben sind zu kurz. Ein Putzausgleichsring wird auf die Dose gesteckt oder geschraubt und verlängert sie bis zur Wandoberfläche.

Ausführungen

  • Höhen von 12 mm und 24 mm, stapelbar für größere Unterschiede
  • Für Gerätedosen mit 60 mm Durchmesser und für Abzweigdosen
  • Mit Schraubdomen, damit die Geräte am Ring befestigt werden, nicht an der alten Dose

Sind mehr als etwa 25 mm auszugleichen, ist der Ring keine gute Lösung mehr: Die Geräte sitzen dann ohne festen Halt, und Kabelreserve fehlt. Dann wird die Dose neu gesetzt.

Typische Situationen

  • Fliesenspiegel in Küche und Bad, der nachträglich auf eine bereits verputzte Wand kommt
  • Dicke Putzlagen oder Dämmputz
  • Vorsatzschalen und Wandverkleidungen mit wenigen Zentimetern Aufbau
  • Altbauwände, in denen alte Dosen zu tief oder schief sitzen

Nicht verwechseln

In Hohlwänden aus Gipskarton werden keine Ausgleichsringe verwendet, sondern Hohlwanddosen, die sich mit Krallen an der Plattenrückseite halten. Für Dosen, die zu weit vorstehen, gibt es keinen Ring; sie werden tiefer gesetzt.

Bei Renovierungen mit neuen Fliesen oder Wandaufbau prüfen wir alle Dosen vor dem Verputzen. Siehe Elektroinstallation.

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