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Geräteschutzsicherung (Feinsicherung)

Was eine Feinsicherung ist

Eine Geräteschutzsicherung, meist Feinsicherung genannt, ist ein Glas- oder Keramikröhrchen mit Schmelzdraht, üblich in den Größen 5x20 mm und 6,3x32 mm. Sie sitzt im Gerät, im Netzteil, in der Steckdosenleiste oder im Sicherungshalter und schützt das Gerät und seine Zuleitung. Vor elektrischem Schlag schützt sie nicht; das ist Aufgabe des FI-Schutzschalters in der Verteilung.

Den Aufdruck lesen

Ein Aufdruck wie T 2A H 250V bedeutet:

  • T: träge. Weitere Kennbuchstaben: FF superflink, F flink, M mittelträge, TT superträge. Träge Sicherungen halten den Einschaltstrom von Motoren und Netzteilen aus, flinke schützen empfindliche Elektronik.
  • 2A: Nennstrom. Bei diesem Strom hält die Sicherung dauerhaft; sie löst erst bei deutlicher Überschreitung aus.
  • H: hohes Schaltvermögen, meist Keramik mit Sandfüllung. L steht für niedriges Schaltvermögen, meist Glas.
  • 250V: Nennspannung.

Ersatz richtig wählen

Gleicher Nennstrom, gleiche Auslösecharakteristik, gleiches oder höheres Schaltvermögen, gleiche Baugröße. Eine stärkere Sicherung einzusetzen oder sie mit Draht zu überbrücken setzt den Schutz außer Kraft und ist eine häufige Brandursache.

Löst die neue Sicherung sofort wieder aus, hat das Gerät einen Fehler. Dann hilft nur die Reparatur.

Abgrenzung

Der Leitungsschutzschalter in der Unterverteilung schützt die Leitung in der Wand, die Feinsicherung das Gerät, der FI-Schutzschalter die Person.

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